• Senioren Pflegeheim.

„Die Arbeit der Eltern vor Ort weiterführen“

Nachfolge im Hause Heel gesichert – Heimleitung seit Mai in neue Hände gelegt.

Der 30. Geburtstag des Seniorenund Pflegeheimes Heel wurde nicht nur gefeiert, sondern es wurde auch ein Blick in die Zukunft geworfen. Dabei erfuhren die zahlreichen Gäste, dass mit dem Ankauf einer ehemaligen Kurklinik die Seniorenarbeit auf eine breitere Basis gestellt werden soll. Denn Gundi und Jürgen Heel sind nicht nur Betreiber des Seniorenheimes in Hochwaldhausen, sondern in Bad Orb ist es das „Seniorendomizil“, wo 27 ältere Menschen gut untergebracht und gut versorgt den Lebensabend verbringen können. Da Jürgen Heel fast das 60. Lebensjahr erreicht hat, machte er sich Gedanken über seine Nachfolge. Als ihm jetzt die ehemalige Kurklinik in direkter Nachbarschaft zum „Seniorendomizil“ angeboten wurde, hieß es eine Entscheidung zu treffen: ob man die damit verbundene Mehrarbeit noch einmal in Kauf nimmt oder auf dem jetzigen Stand verbleiben möchte. Die beiden Kinder Lavinia und Alea gaben dann den Ausschlag, denn sie wollen die Arbeit ihrer Eltern fortführen. Lavinia hat ihr Studium als Diplom-Pädagogin abgeschlossen und als berufsbegleitende Maßnahme erfolgt die Ausbildung zur Familientherapeutin. Damit hat sie die Voraussetzungen geschaffen, in die Fußstapfen ihrer Eltern zu treten.

Alea befindet sich noch in ihrer pädagogischen Ausbildung, mit dem Studium der Sozialwissenschaften legt sie den Grundstock, auch in das Familienunternehmen einzutreten. Beide Kinder sind sich einig, dass noch weitere Aus- und Fortbildungen auf sie warten, doch ist man auch bereit, sich diesen Anforderungen zu stellen, um die Arbeit ihrer Eltern weiterführen zu können.

Damit sich Jürgen und Gundi Heel erst einmal auf die neue Maßnahme in Bad Orb konzentrieren können, gibt es seit dem 1. Mai mit Katja Görnert im Haus Heel eine neue Heimleiterin.

Damit, so Jürgen Heel, werde deutlich, dass man den Standort Hochwaldhausen weiter stärken will. Nicht nur der Pflegebereich, sondern auch das Angebot einer Seniorenwohngemeinschaft in direkter Nachbarschaft sind Ausdruck davon: damit weiterhin ältere Menschen nicht zu weit von ihrer früheren Wohnung leben müssen und es den Angehörigen möglich ist, sie oft zu besuchen, ohne längere Strecken zurücklegen zu müssen.

Lauterbacher Anzeiger (gst) - 30.06.2012

 

 

 

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