• Senioren Pflegeheim.

Eine große Familie, die „Heimat schafft“

Sommerfest im Senioren- und Pflegeheim Heel mit historischer Feuerwehrübung.

Einer der zahlreichen Höhepunkte der verschiedenen Aktivitäten, die über das Jahr hin im Seniorenund Pflegeheim Heel in Ilbeshausen- Hochwaldhausen durchgeführt und angeboten werden, ist das Sommerfest. Hierbei feiern sowohlBewohner und Angehörige mit anderen Gästen und man merkt es den Senioren an, wie sie sich freuen können. Dazu trägt sicherlich bei, dass es jedes Jahr abwechselnde Programmpunkte gibt.

Im Jahr des 30-jährigen Bestehens war es natürlich an Jürgen Heel, einen Rückblick zu halten und auch einen Ausblick in die Zukunft zu werfen (siehe rechte Seite).

Eine Verpflichtung war es auch für den Grebenhainer Bürgermeister Manfred Dickert, sich diesmal unter die Gäste zu mischen und ein Grußwort zu sprechen. 30 Jahre Haus Heel seien auch eine Erfolgsgeschichte für ältere Mitbürger und ältere Menschen. Maßgeblich daran beteiligt seien Gundi und Jürgen Heel und auch die Mitarbeiter. 30 Jahre bedeuten aber auch Fürsorge, Liebe und Wärme zu geben und den Menschen in den Mittelpunkt stellen; ihm einen Lebensabend zu bieten und ihn zu betreuen. Deshalb gelte den Mitarbeitern und dem Ehepaar Heel Dank zu sagen, denn nur mit engagierten Mitarbeitern und einer engagierten Heimleitung und dem Ehepaar als Besitzer sei eine solche Arbeit möglich.

30 Jahre bedeute aber auch die Sicherung von Arbeitsplätzen. Auch sei er dankbar, dass immer wieder investiert worden sei und damit der Standort Ilbeshausen-Hochwaldhausen gesichert werde. 30 Jahre Haus Heel seien auch immer Begegnungen mit netten Menschen, so der Bürgermeister, der einige Anekdoten, die er mit Bewohnern erlebt hatte, zum Besten gab und damit die Lacher auf seiner Seite hatte.

Dass die beiden Kinder des Ehepaares Heel „Ja“ zum Unternehmen sagen würden, freue ihn als Bürgermeister besonders.

Nicht nur der Bürgermeister gehörte zu den Gratulanten, sondern auch Pflegedienstleiter Hubert Fölsing, der feststellte, dass es in den 30 Jahren sicherlich Höhepunkte und Tiefen gegeben habe. Höhepunkte seien immer die Sommerfeste gewesen und er danke im Namen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für diese lange Zeit.

Pfarrer Helmut Grittner richtete sein Augenmerk darauf, dass es für die Bewohner nicht leicht sei, nicht mehr in den Familie sein zu können. Das Sommerfest helfe auch über dies schwierige Phase hinweg. Auf die weitere Lebenssituation der Bewohner eingehend, richtete er sein Augenmerk darauf, dass Jesus gesagt habe, „Ich bereite euch eine Wohnung“. Deshalb sei die Heimat auf Erden nur ein Vorgeschmack auf den Himmel. Das Haus Heel helfe über diese Phase hinweg. Er sei dankbar, dass es diese Einrichtung gebe, „die Familie Heel schafft Heimat“.

Das Sommerfest bietet auch immer die Möglichkeit, langjährigen Mitarbeitern zu danken oder diese in den wohlverdienten Lebensabend zu verabschieden. So rückte diesmal Irmgard Ganß in den Mittelpunkt, als ihr das Ehepaar Heel für Treue aber auch Hinwendung zu den Heimbewohnern dankte und ihr für die Zeit nach dem Berufsleben alles Gute wünschte.

Im unterhaltsamen Teil des Nachmittags gab es dann noch eine Gymnastikvorführung der sportlichen Damen des TSV Ilbeshausen und einen historischen Brandangriff der Freiwilligen Feuerwehr aus Michelbach. Wie immer gab es auch Kaffee und Kuchen; dann noch Gegrilltes. An diesem Tag sorgte der Sonnenschein, dass sich oftmals ein Lächeln in den Gesichtern der Bewohner ausmachen ließ und alle fühlten sich als große Familie.

Lauterbacher Anzeiger (gst) - 30.06.2012

 

 

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